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Norwegian Sun Bewertung für Norwegian Sun schreiben
Schiffstyp: Hochseeschiff
Reederei: Norwegian
Baujahr: 2001
Tonnage: 78.309
Passagiere: 1.936
Bordsprache: englisch
Besonderes: Freestyle Cruising
 

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Freestyle Konzept bewährt

Diese Schiffsbewertung:
Datum: veröffentlicht am 01.04.2009
Autor: Dominik Hackner
Schiff: Norwegian Sun
Kreuzfahrt:Südamerika, Kap Hoorn, 2 Wochen im März 2009
Kurzbewertung:
schlechtschlechter   bessergut
Schiffszustand    80
Service    80
Gastronomie    80
Kabinen    80
Unterhaltung/Freizeit    80
Landausflüge    60
Hygiene    100
Bord-Nebenkosten    50
Preis/Leistung    80
Kategorie
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Punkte
77/100
Weiterempfehlung
ja
Kommentar: Eine Fahrt mit der NCL Reederei sollte für die Reisenden interessant sein, die bei Mahlzeiten eher eine lockere Zeitgestaltung wünschen.

Es war unsere dritte Reise mit NCL und unseren Erwartungen wurde entsprochen. Die Reiseroute in den Süden Amerikas hat unsere Erwartungen aber noch übertroffen.

Die Norwegian Sun ist gemäß ihres Baujahres 2001 (renoviert 2004 uns saniert 2007) in relativ gutem Zustand. Vom Design wirkt sie allerdings in manchen Bereichen (Stardust Lounge und das Theater) etwas veraltet. Die Spezialitätenrestaurants wurden aber grundlegend neu gestaltet.

NCL hatte die Anreise (wir flogen mit Iberia über Madrid) optimal organisiert. Die für uns Mitteleuropäer oft chaotisch wirkenden Verhältnisse am Flughafen oder beim Einschiffen in Valparaiso entpuppten sich schnell als nicht so schlimm. Innerhalb weniger Minuten konnten wir um 12 Uhr auf das Schiff. Die Kabine war auch bezugsfertig. NCL hatte im grossen Restaurant des Schiffes die Check-In-Einrichtungen aufgebaut. Tadellose Organisation.

Bei der Auswahl der Route sollte man berücksichtigen, dass man sich im Südpazifik befindet, zu Beginn war die See stürmisch. Es wurden aber nur die geschädigt, die sich nicht richtig vorbereitet hatten (Stöckelschuhträger = viele Bänderverletzungen).

Der Service an Bord war wieder optimal und niemals aufdringlich. Aber hier gilt auch, wie immer bei amerikanisch geführten Schiffen, ein gewisser Grundwortschatz an Englisch sollte beherrscht werden. Der Anteil der Deustchen lag bei 12-15%. Es gab aber keine ausdrückliche deutsche Reisebegleitung. Alle wichtigen Durchsagen waren aber auch auf deutsch.

Bedingt durch die Route ist der Anteil der spanisch und portugisisch sprechenden Mitreisenden sehr hoch (ca. 30%). Der Hauptanteil liegt aber im amerikanischen Bereich.

Im Gastronomie-Bereich waren die Spezialitätenrestaurants (mit Zuzahlung zwischen 10,- und 20,- US Dollar) von sehr guter Qualität. Die Hauptrestaurants wirkten in den Stoßzeiten aber eher wie eine Massenabfertigung.

Das Geld der Rederei wird halt in der Bar verdient. Unangenehm fiel auf, dass die Weinpreise stark angestiegen sind (ab 27,- US Dollar die Flasche). Cocktails und Softdrinks entsprechen den anderen Schiffen.

Wir hatten eine Balkonkabine auf Deck 10. Diese war tadellos. Der Balkon war sehr wichtig, denn von dort aus konnte man doch die tolle Landschaft geniessen. Oftmals gab es sehr frühe Durchfahrten (Magellanstrasse und Beagle Channel).

Das Freizeitprogramm war dem Altersdurchschnitt der Reisenden angepasst (viel Bingo). Die Unterhaltungskünstler waren ok, teilweise sogar Spitzenklasse (Hilby, der deutsche Jongleur). Beim Musikangebot war für jeden was dabei (von Disco bis Jazz).

Bei den Landausflügen gilt immer noch das Gleiche: Entweder man ist bereit einen hohen Preis für die Ausflüge der Reedereien zu zahlen, braucht sich dafür aber um nichts zu kümmern, oder man geht auf eigene Faust los. Viele freie Taxifahrer bieten ihre Dienste an. Man sitzt aber dann schon einmal mit 5 Mitfahrern in einem Kleinwagen und fährt für einen kaum günstigeren Tarif über Schotterpisten. Hier muss jeder selbst entscheiden.
Hygiene wurde wieder großgeschrieben, das ständige Händedesinfizieren ist für uns Mitteleuropäer aber anstrengend.

NCL bietet an Bord nur Getränkepakete für Softdrinks an. Wenn man auf die Bordfotografenfotos verzichtet, kann man aber die Nebenkosten niedrig halten. Wir waren sehr oft im Sreakhaus (20,- US Dollar p.P. extra Charge) weil die Qualität so ausgezeichnet war. NCL hat 2009 das Serviceentgelt auf 12,- US Dollar p.P. und Tag erhöht. Man kann dies aber nach längeren Diskussionen mit dem Rezeptionspersonal von der Rechnung streichen oder reduzieren lassen. Leider bleibt das Verteilsystem dieser Gebühr im Dunkeln. Ein direktes Verteilen des Trinkgeldes an Stewards und Kellner erzielt einen höheren Erfolg. Die Leute im Hintergrund (Wäscherei etc.) erhalten dann natürlich nichts. Ein heiss diskutiertes Thema zwischen Amerikanern und Europäern.

Die Reiseroute eignet sich für fast jede Altergruppe. Ausserhalb der Ferien waren kaum Kinder und Jugendliche an Bord. Die Landschaft ist ein Erlebnis.

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