11 Nächte ab Kangerlussuaq (Grönland)
bis Cambridge Bay (Nunavut, Kanada)
mit AKADEMIK IOFFE
Inkl. Flüge ab/bis Deutschland und Österreich
alle Landgänge + 2 Hotelübernachtungen |
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| Reiseverlauf |
| Tag |
Stationen der Reise |
| 13.08. |
Anreise nach Kopenhagen |
| Linienflug von Frankfurt nach Kopenhagen. Übernachtung im *****Hotel am Flughafen. |
| 14.08. |
Kopenhagen - Kangerlussuaq |
| Am Morgen Flug nach Kangerlussuaq auf Grönland und Einschiffung auf unser Expeditionsschiff. Wir lichten den Anker und fahren durch den Kangerlussuaq Fjord Richtung Davis Strait, wo wir, den Polarkreis überquerend, Kurs Nord nehmen. |
| 15.08. |
Sisimiut, Grönland |
| Im malerischen Ort Sisimiut an der westgrönländischen Küste unternehmen wir den ersten Landgang. Bevor wir die bunten Häuser in der so typischen Schärenlandschaft besichtigen, werden wir erst eine Wanderung in der Tundra im Fjord unternehmen. |
| 16.08. |
Ilulissat, Grönland |
| An der Mündung des Kangia Eisfjordes gelegen, ist Ilulissat das Synonym für Eisberge in allen Größen und Formen in einer unvergesslichen Landschaft. Zugleich ist es der Geburtsort von Knud Rasmussen, der berühmte Polarforscher und Ethnologe. Der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehörende Kangia Gletscher speist den Fjord und die Diskobucht mit unvorstellbaren Eismassen. Mit den Zodiacs unternehmen wir Ausflüge zur Mündung des Fjordes und können in einer sommerlich-arktischen Landschaft wandern. |
17.08. - 18.08. |
Baffin Bay |
| Die Dauer der Überfahrt richtet sich nach der Menge des Packeises und wir versuchen, den besten und schnellsten Weg zu finden. Auch nach Walen werden wir Ausschau halten. |
| 19.08. |
Baffin Island, Kanada |
| Wir haben die kanadische Arktis erreicht. Die Klippen auf Baffin Island, die größer als Deutschland und immerhin die fünftgrößte Insel der Welt ist, ragen spektakulär vor uns auf und wir versuchen, in einen der Fjorde hineinzufahren und an Land zu gehen. Die Fjordmündungen hier sind reich an Tierleben, da sich das Meerwasser mit dem Süßwasser der abschmelzenden Gletscher vermischt. |
| 20.08. |
Pond Inlet |
| Die Einwohner von Mittimatalik, wie Pond Inlet ursprünglich in der Sprache der Inuit genannt wird, heißen uns willkommen in ihrem Ort. Sie sind bekannt für ihr Kunsthandwerk und ernähren sich hauptsächlich vom Fischfang des arktischen Saiblings. Wir können im Ort spazieren gehen oder in der hübschen Umgebung eine Wanderung unternehmen. |
| 21.08. |
Lancaster Sound - Devon Island |
| Die etwa 50 km breite Meerenge ist das Tour zur Nordwestpassage, die Amundsen in den Jahren 1903-1906 als Erster durchquert hat. Das Wasser ist gut neun Monate im Jahr vereist und bietet vielen Tieren Lebensraum: Eisbären, Schneegänse, Seevögel leben hier, aber auch die seltenen Narwale und Belugas. Devon Island ist bekannt für einen Krater mit einem Durchmesser von 20 km, der durch einen Meteoriteneinschlag vor mehr als 23 Millionen Jahren entstanden ist. |
| 22.08. |
Beechey Island - Pr. Leopold Island |
| Wir erreichen die östliche Region der Nordwestpassage. In diesen verzweigten Meeresarmen und Fjorden und zwischen den unzähligen Inseln haben viele Expeditionen den Eingang zur Nordwestpassage, den Seeweg nach Asien vermutet und doch nicht gefunden. Das tragischste Schicksal erlitt sicherlich die Expedition um Sir John Franklin, die hier überwinterte, bevor sie in den Peel Sund fuhr und sich ihre Spur bald verlor...Viele Expeditionen machten sich auf die Suche nach ihnen und stoppten auch auf Beechey Island. Wir finden hier Hinterlassenschaften dieser Suche in Form von u.a. Nahrungsmitteln in Dosen, aber auch einige Gräber der Franklin Expedition, die das Rätsel um die Schicksale der Männer vertiefen. Die Prinz Leopold Insel ist ein Paradies für arktische Vögel, die an den steilen Klippen nisten. Aber sie ist auch die Markierung des östlichen Endes der Nordwestpassage. Bis hier haben es im vorherigen Jahrhundert immer wieder mutige Entdecker geschafft, bevor sie sich verirrten oder keine Weiterfahrt für möglich hielten. |
| 23.08. |
Fort Ross - Bellot Strait |
| Auch heute schaffen es nur wenige Schiffe, die Nordwest-Passage zu queren. Die Eismassen können selbst in heutiger Zeit noch eine fahrplanmäßige Durchfahrt verhindern. Auf der Suche nach der verschollenen Franklin-Expedition musste James Clark Ross im Jahre 1848 zum Überwintern auf Somerset Island Station machen. Wir fahren durch die Bellot Strait, die reich an Nährstoffen ist und hoffen, Sattelrobben, Bartrobben und mit Glück auf Eisbären zu sehen. Während wir durch die Victoria Strait fahren, wird immer wieder der Name von Sir John Franklin auftauchen. Hier fand im Jahr 1848 seine Suche nach der Passage ein tragisches Ende. Am Eingang der Victoria Strait verließ Franklin seine Schiffe "Terror" und "Erebus", um sich auf dem Landweg zu retten. Die ungeheuren Eismassen in diesem Gebiet hatten ein Weiterkommen nicht mehr möglich gemacht. |
| 24.08. |
King William Island |
| Amundsen verbrachte zwei Winter auf King William Island, und lernte von den dort lebenden Inuit, sich den extremen Lebensbedingungen der Arktis anzupassen und u.a. mit Hundeschlitten umzugehen. In einem Steinhaufen soll hier die einzige Nachricht von Franklins Expedition gefunden worden sein, die den Tod Franklins und das Verlassen der Schiffe bestätigt. |
| 25.08. |
Cambridge Bay - Edmonton |
| Geplant ist ein Besuch der kleinen Ortschaft Cambridge Bay, in der Sprache der Inuit "Ikaluktutiak", was so viel heißt wie "guter Angelplatz". Hier, in Cambridge Bay ist unsere einmalige Expeditionskreuzfahrt leider zu Ende und wir müssen uns von der Crew verabschieden. Ausschiffung. Per Charterflug geht es zurück gen Süden, nach Edmonton. Transfer zum ****Hotel. |
| 26.08. |
Edmonton - Rückreise |
| Individueller Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Umsteigen nach Frankfurt. |
| 27.08. |
Ankunft in Europa |
| Am Morgen ist Frankfurt wieder erreicht. |
| Änderungen vorbehalten |
| Reederei: One Ocean Expeditions |
| Länge 117 m, Breite 18,2 m, Tiefgang 5,9 m |
| Baujahr |
1988 |
| Flagge |
Russland |
| Kategorie |
Eisklasse A2 |
| Antrieb |
2 Diesel / je 7.000 PS |
| Geschwindigkeit |
14,5 Knoten |
| Tonnage |
6.450 BRT |
| Besatzung |
ca. 53 |
| Passagierdecks |
4 |
| Kabinen / Passagiere |
59 / 110 |
| Bordsprache |
Englisch |
| Bordwährung |
US-Dollar, Euro |
| Als Zahlungsmittel an Bord werden auch Kreditkarten (Mastercard/Visa) akzeptiert. |
| Alle 59 Kabinen und Suiten sind zweckmäßig und einfach ausgestattet. Die Kabinen auf Deck 3 verfügen über Etagenbetten. Dusche/WC befindet sich auf dem Gang. Auf Deck 4 teilen sich jeweils 2 Außenkabinen eine Dusche mit WC. Die Kabinen auf Deck 4, 5 und 6 verfügen über Fenster und untenstehende Betten, die Suiten zudem über einen getrennten Wohn-/Schlafbereich. Die Cook-Suite bietet zusätzlich eine Badewanne. Detailinformationen und Fotos |
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- Höhepunkte der Kanadischen Arktis
- Ilulissat am Eisfjord
- Auf den Spuren der Polarforscher Franklin und Amundsen
- In einer der geschichtsträchtigsten Regionen der Seefahrt unterwegs
Die Nordwest-Passage vom Atlantik zum Pazifik waren lange Zeit eines der begehrtesten Ziele der Polarforscher und der Seefahrernationen. Bereits im Jahr 1845 stach Sir John Franklin mit den beiden Forschungsschiffen "Erebus" und "Terror" von England aus nach Alaska in See, um die Passage zu finden. Franklin befehligte 128 Offiziere und Mannschaftsmitglieder. Keiner kehrte lebendig heim.

Noch nie zuvor waren in der Geschichte der Polarforschung so viele Menschen auf einmal verschwunden. Weder die britische Öffentlichkeit, noch die Royal Navy hatten ernsthaft an ein Scheitern Franklins und seiner Mannschaft gedacht. Deshalb wurde erst 1848 mit Nachforschungen begonnen.

AKADEMIK IOFFE
Das tragische Schicksal der Mannschaft wurde zur Legende und regte zahlreiche weitere Forschungsexpeditionen an. Erst ein halbes Jahrhundert später gelang Roald Amundsen schließlich die Entdeckung der Passage. Sie ist die kürzeste und damit schnellste Verbindung für Schiffe nach Japan oder Indien, zumindest theoretisch.

Exkursion mit dem Zodiac...
Praktisch ist sie bis auf wenige Wochen im Jahr kaum passierbar; extreme Kälte, ein Gewirr aus Inseln, Passagen und Riffen, ewiges Zwielicht und nicht zuletzt Eis versperren den Weg. Auf unserer Expeditionskreuzfahrt bewegen wir uns auf der historischen Route von Roald Amundsen im kanadischen Teil der Passage.

Bunte Häuser im grönländischen Sisimiut...

Erleben Sie atemberaubende Landschaften...

Erkunden Sie die Heimat der Eisbären...

Neugierige junge Grönländerinnen...

Halten Sie Ausschau nach Seevögeln...

Vielleicht sehen Sie Moschusochsen... |
- Speisesaal, der auch als Vortragsraum dient
- Bar, Lounge
- Bibliothek, Sauna, Pool
- Krankenstation
- Bordeigene Zodiacs
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Die Chancen, die geheimnisvollen Nordlichter (Aurora Borealis) am Himmel zu sehen, sind während dieser Reise hoch, denn die Sonne geht bereits wieder unter und der Polartag weicht dem arktischen Herbst.

Arktischer Sonnenuntergang... |
| Kabineninformationen mit Fotos |
Deckpläne mit Kabinenverteilung |
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Reisetermine und Preise
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| Reisetermin |
ab-Preis in € pro Person in einer |
Preis-Details |
| 13.08.13 bis 30.08.13 |
9.990,- | 12.690,- |
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